Die Lehmkuhle

Auf dem Weg nach Wartin, hinter der Mühle, ungefähr bei den Büschen war die Lehmkuhle. Einfach ein Ort, an dem es viel Lehm gab. Die Dorfbewohner haben sich dort Lehm für ihre Stallungen und Häuser geholt. Am Samstag, haben die Bauern nur bis 14 Uhr gearbeitet. Danach ist einer von ihnen, jede Woche ein anderer, zur Kuhle und hat sie wieder „gerade geschleppt“, damit der Lehm feucht blieb. In der nächsten Woche konnte sich dann wieder jeder bedienen.

Wer heute sein Haus mit Lehm verputzen oder streichen möchte, muss viel Geld dafür bezahlen. Der Lehm kommt dann von weit her.

Ähnliche Beiträge

Sommer 1981

Die Kinderkrippe

Bis 1990 gab es eine Kinderkrippe in Luckow. Von 1956 bis 1990 war die Krippenleiterin „Tante“ Helga. Zehn bis zwölf Kinder zwischen sechs Wochen und drei Jahren hat sie betreut. Allein! Immerhin gab es noch eine Köchin, die hin und wieder beim Füttern der Kleinkinder half. Wochentags von 7 bis

Weiterlesen »
Gastwirtschaft Herrmann Meyer

Milchmädchen

1879 begann der Berliner Unternehmer Carl Bolle Berlin mit Milch zu versorgen. Die Stadt expandierte und hatte einen großen Bedarf an Milchprodukten. Zuerst nutzte die Meierei Carl Bolle nur eigene Kühe, doch dann wurde auch Frischmilch aus den Dörfern in einem Umkreis von 200 km bezogen. Das war kein Problem,

Weiterlesen »
Totleger früher

Der Todtläger

„Am Dorfausgang nach Petershagen liegt am Fuße des Tuleier Berges ein See, der im Volksmund ‚Totleger‘ genannt wird. In der Franzosenzeit soll da ein Mann in ein mit Nägeln ausgeschlagenes Fass gesteckt und den Tuleier Berg hinabgerollt worden sein. Als das Fass unten am See ankam, lag der Mann tot

Weiterlesen »