Die Lehmkuhle

Auf dem Weg nach Wartin, hinter der Mühle, ungefähr bei den Büschen war die Lehmkuhle. Einfach ein Ort, an dem es viel Lehm gab. Die Dorfbewohner haben sich dort Lehm für ihre Stallungen und Häuser geholt. Am Samstag, haben die Bauern nur bis 14 Uhr gearbeitet. Danach ist einer von ihnen, jede Woche ein anderer, zur Kuhle und hat sie wieder „gerade geschleppt“, damit der Lehm feucht blieb. In der nächsten Woche konnte sich dann wieder jeder bedienen.

Wer heute sein Haus mit Lehm verputzen oder streichen möchte, muss viel Geld dafür bezahlen. Der Lehm kommt dann von weit her.

Ähnliche Beiträge

Ein kleines Mädchen läuft auf einer Wiese. Im Hintergrund ist eine alte Scheune.

Das Wir-Ding

Gefühlt waren wir im Neubau 40 Kinder, in jedem Alter. Wir haben viel zusammen gespielt. Es gab vor dem Neubau eine Schaukel, da habe ich als Kind Tag und Nacht geschaukelt. Irgendwann haben wir Kinder mal in der Mühle tapeziert. Als es regnete ist die Tapete wieder abgefallen. Aber egal.

Weiterlesen »
Familie Helwig mit Ferkeln auf dem Arm

Eine Luckower Familie

Robert Helwig aus Petershagen hat am 17. November 1919 seine Frau Frieda, geb. Peuse, aus Luckow im Standesamt Blumberg geheiratet. Er hat immer erzählt, dass es schwierig war, dorthin zu kommen, weil es meterhohen Schnee gab. Die Feier fand zu Hause statt, in einem kleinen Zimmer. Die ganze Familie bewohnte

Weiterlesen »
Der Bäckerberg in Luckow von oben, noch mit Kopfsteinplaster.

Der Bäckerberg

Wie der Name schon sagt, gab es eine Bäckerei in Luckow. Die Familie Böhlcke betrieb seit 1856 die Mühle und die Backstube. Bis in die 70er Jahre wurde hier mit dem Mehl aus der Mühle Brot und Kuchen gebacken und verkauft. Viele, die damals Kinder waren, schwärmen noch von den

Weiterlesen »