Zum 1. Juni 1992 wollten die Luckower ein Fest für die Kinder gestalten. Die Gemeinde hatte kein Geld dafür, also wurde es ohne Gemeindegelder organisiert. Es gab einen Umzug durchs Dorf. Werner Blum zeigte auf dem Schifferklavier, was er konnte, sein Schwiegersohn schlug die Pauke. Das Ziel war der Platz vor Uschis Kneipe. Hier gab es Spiele für die Kinder. Es wurde getanzt und gelacht, gegessen und getrunken. Ein gelungenes Fest.

Die Mühle sollte weg – aber die Luckower sagten: Nein.
1993 war was los im Dorf: Die alte Bockwindmühle von Luckow sollte verkauft werden – nach Berlin! Dort sollte sie neu aufgebaut werden, als Ausstellungsstück, irgendwo zwischen Hauptstadtverkehr und Großstadtkulisse. Aber in Luckow regte sich Widerstand. Die Mühle gehörte hierher, fanden viele. Sie war mehr als nur ein hölzernes Bauwerk






